Benutzer:Benny

Aus Plateauwikia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Zu meiner geschätzten Persönlichkeit

Benny, frei philosophierender Krieger der transzendentalen Säule der Singularität, beim allmorgendlichen Kraftausdauer-Training

Ich verfüge über ein paar Vorlieben und Abneigungen, bestimmte überdauernde Motivationstendenzen und einen im Längsschnitt stabilen Gefühlshaushalt - ich hoffe, das qualifiziert mich zum Menschen...wenn auch sicher nicht zum großartig besonderen, philosophischen, politisch aktiven homo neophilus supérieur, an dessen Wesen einst die Welt genesen wird - doch davon scheint hier ohnehin kein Mangel zu herrschen, als selbsternannter Individualist kann ich mit meiner sozialen Rolle daher bislang durchaus zufrieden sein.

Sicher, ein paar Systeme gefallen mir besser als andere, weil sie so eingängig sind, dass man ihnen glatt abnehmen könnte, die Realität zu beschreiben und gleichzeitig so offen, dass sie den Raum für die Schönheit lassen, die man in der 'echten' Realität vergeblich sucht. Ein paar Autoren haben mich mal beeindruckt oder tun es immer noch, wenn ich mir die Mühe mache sie aufzuschlagen. Hin und wieder finde ich gar zu einem Album mit Musik drauf meinen Bezug. Ach ja, und ansonsten haben mich noch geprägt: die guten alten Freitodforen; Indiana Jones; Die unendliche Geschichte; Death Metal; Marzipan; David Lynch; Mio, mein Mio; Piratenfilme; die Wanderwege der schwäbischen Alb sowie der maßvolle Gebrauch sedierender Drogen.

Das aber reicht sicher nicht aus, um mich in einer so illustren Gesellschaft interessant zu machen, daher:

Zu meinen Plänen für mich und die Welt

Meine Pläne für die Welt beschränken sich im wesentlichen darauf, sie fortexistieren zu lassen, solange ich nicht in die Position komme, ihr eigenmächtig den Stecker rauszuziehen. Meine eigene Zukunft sehe ich da weitaus differenzierter und aktiver, in der Tat gibt es viele tausende Ideen, von denen ich mich aufs Schärfste distanzieren könnte, wenn man mich penetrant damit nervt. Was dann übrig bleibt, mag man in der Summe 'mich' nennen. Oder: man definiert ganz behavioristisch schlicht den Prozess des Negierens als mein innerstes Selbst, auch das eine Sichtweise mit der ich leben könnte.

Denn: einem schöpferischen Kind bin ich bislang ebensowenig begegnet wie einem schöpferischen Zitronenfalter und hoffe diese potentiell traumatische Erfahrung auch nie machen zu müssen. Kinder sind die Lebenskunst-Eklektizisten, deren Kontakt mit der Außenwelt sich auf die Grunddimensionen Interesse und Desinteresse beschränkt. Was sonst als eben diese Herangehensweise an die sog. Wirklichkeit könnte ein vernünftiger Mensch auch erstreben? Wenn wir mal ehrlich sind wissen wir ja wohl Alle, dass diese unsere Welt maximal mit den Augen eines Sechsjährigen gesehen sowas wie eine vage angedeutete Existenzberechtigung hat. Die Versuche erwachsener Menschen, sich viel zu spät auf derlei Grundtugenden zurückzubesinnen, gipfeln meist zwar lediglich im frühsenilen Wahnwitz eines Hesse, Byron oder Wilde, doch kann das kein Grund sein, es nicht noch viele, viele Male zu versuchen. Einer dieser Versuche ist

Mein Vermächtnis an die Menschheit

Das Unity Projekt - wer sich davon abspalten kann schafft es überall.

Es ist hier zu finden, es nennt sich der Keller, hat je nach Jahreszeit 1-3 aktive Poster und es hat sich vom Unity-Forum abgespalten, einer Bewegung also, deren potentielle Integrationskraft ("Zeigen wir ihnen doch, dass es auch anders geht...dass wir nicht länger die Außenseiter in einer Welt voller Arschlöcher sind, sondern dass wir bereits auf einen der frühen Züge, die gen Evolution fahren, aufgesprungen sind...und dass diejenigen, die noch zurückbleiben, vielleicht bald die Verlassenen und Unverstandenen sein werden") so stark ist, dass es schon gewaltiger kindhafter Zentrifugalkräfte bedarf, um sich trotzig auch aus diesem Gestrüpp diffuser gedanklicher Verbundenheit zu schneiden.

Und gerade weil es so schön sinnfrei ist, Ideen zu negieren, die noch zu den erträglichsten dieser Welt gehören und gleichzeitig eine gegen Null gehende Breitenwirkung haben, steht der Keller auch stellvertretend für alle Keller dieser Welt, die physischen wie die metaphysischen, für denjenigen instabilen Raum eben, der sich durch die Untertunnelung hochgeschossener Gedankengebäude gewinnen und eine Weile auch halten lässt, bevor das emsige Schaufeln und Spateln in den Köpfen der Grabenden das Gebäude selbst zum Einsturz bringt und der ehemalige 'Keller' wieder kein definierter Raum, sondern nur noch eine Ansammlung umherirrender destruktiver Denkroutinen geworden ist.

Das ist freilich keine schöne Aussicht - Never Never Land aber erreicht man nicht durchs Festhalten an noch so bequemen Planken.

The Melancholy Death Of Oyster Boy

Oyster 1.gif

He proposed in the dunes,

Oyster 2.gif

they were wed by the sea,

Oyster 3.gif

Their nine-day-long honeymoon was on the isle of Capri.

Oyster 4.gif

For their supper they had one specatular dish- a simmering stew of mollusks and fish. And while he savored the broth, her bride's heart made a wish. That wish came true-she gave birth to a baby. But was this little one human? Well, maybe.

5.gif

Ten fingers, ten toes, he had plumbing and sight. He could hear, he could feel, but normal? Not quite. This unnatural birth, this canker, this blight, was the start and the end and the sum of their plight.

Oyster 6.gif

She railed at the doctor: "He cannot be mine. He smells of the ocean, of seaweed and brine."

Oyster 7.gif

"You should count yourself lucky, for only last week, I treated a girl with three ears and a beak. That your son is half oyster you cannot blame me. ... have you ever considered, by chance, a small home by the sea?"

Oyster 8.gif

Not knowing what to name him, they just called him Sam, or sometimes, "that thing that looks like a clam" Everyone wondered, but no one could tell, When would young Oyster Boy come out of his shell?

Oyster 9.gif

When the Thompson quadruplets espied him one day, they called him a bivalve and ran quickly away. One spring afternoon, Sam was left in the rain. At the southwestern corner of Seaview and Main, he watched the rain water as it swirled down the drain.

Oyster 10.gif

His mom on the freeway in the breakdown lane was pouding the dashboard- she couldn't contain the ever-rising grief, frustration, and pain.

Oyster 11.gif

"Really, sweetheart," she said "I don't mean to make fun, but something smells fishy and I think it's our son. I don't like to say this, but it must be said, you're blaming our son for your problems in bed."

Oyster 12.gif

He tried salves, he tried ointments that turned everything red. He tried potions and lotions and tincture of lead. He ached and he itched and he twitched and he bled.

Oyster 13.gif

The doctor diagnosed, "I can't quite be sure, but the cause of the problem may also be the cure. They say oysters improve your sexual powers. Perhaps eating your son would help you do it for hours!"

Oyster 14.gif

He came on tiptoe, he came on the sly, sweat on his forehead, and on his lips-a lie. "Son, are you happy? I don't mean to pry - but do you dream of Heaven? Have you ever wanted to die?"

Oyster 15.gif

Sam blinked his eye twice. but made no reply. Dad fingered his knife and loosened his tie.

Oyster 16.gif

As he picked up his son, Sam dripped on his coat. With the shell to his lips, Sam slipped down his throat.

Oyster 17.gif

They burried him quickly in the sand by the sea -sighed a prayer, wept a tear- and they were back home by three. A cross of greay driftwood marked Oyster Boy's grave. Words writ in the sand promised Jesus would save.

Oyster 18.gif

But his memory was lost with one high-tide wave.

http://homepage.eircom.net/~sebulbac/burton/oysterboy.html

Der Keller

...findet sich hier
Download Keller-pdf-Archiv