Benutzer:Quaid

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bemerkenswertes zitiert

"Alles, was du hast, hat irgendwann dich." (Tyler Durden, Fight Club)
"Alles, was entsteht, ist Wert, dass es zu Grunde geht." (Mephisto, Goethes Faust)
"Wenn sich im Menschenhirn nichts rührt, braucht es 'nen Führer, der es führt" (Auszug aus 'Wurzel allen Übels', Dian the Saint)


Was bestimmt unser Leben?

Angenommen, wir könnten das Leben 'greifen', so könnten wir daraus im Wesentlichen extrahieren:
· Essenz des Leidens
· Essenz der Wut
· Essenz der Lust

• Die Essenz des Leidens
Eine körperliche und seelische Last, die das Leben prägt. Sie ermöglicht die Wertschätzung von Momenten der Abwesenheit von Leid. Das menschliche Leiden ist ein unabdingbarer Bestandteil des Lebens, der sich über die natürlichen Gegebenheiten hinaus (Krankheit, Alter, Tod, ..) auch durch verschiedene Interessensgemeinschaften ergeben kann. Viele Religionen haben das Leid als Gegenstand ihres Glaubens.
Untergeordnete Emotionen: Furcht, Unzufriedenheit, Schmerz, Trauer

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• Die Essenz der Wut
Neben der Triebtheorie von Siegmund Freud, nach der jeder, der seinen angeborenen Aggressionstrieb unterdrückt, seelisch gestört wird, spricht man bei Wut von einer Abreaktion in Folge von Frust. Albert Bandura, ein kanadischer Psychologe, vertritt hingegen die Meinung, dass Wut ein anerlerntes Verhaltensmuster ist, welches von Vorbildern und Erfahrungen geprägt ist.
Unter bestimmten Voraussetzungen kann jeder Mensch einen Wutanfall erfahren. Während in vielen Kulturkreisen Wut als Schwäche angesehen und mit Kontrollverlust gleichgesetzt wird, kann Wut helfen, seinen Willen durchzusetzen. Sport ist ein effektives Ventil für angestaute Wut.
Untergeordnete Emotionen: Hass, Ärger, Misgunst

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• Die Essenz der Lust
Ein mächtiger, tief in jedem Menschen verwurzelter Antrieb, der als wesentlicher Bestandteil des sexuellen Erlebens fungiert, und sich auch bei z.B. schöpferischen Tätigkeiten zeigen kann. Die Lust intensiviert das Erleben und fördert den Bedarf, wenn er nicht bereits durch die Lust geweckt wurde. Lust kann sich ansammeln und entladen werden, stellt darüber hinaus aber auch eine Möglichkeit zur Unzufriedenheit dar, wenn der Bedarf nicht gedeckt werden kann.
Untergeordnete Emotionen: Liebe, Leidenschaft, Freude

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Aktuelles

Unser Leben ist kompliziert geworden. Ich rede hier nicht von Sozialversicherungsnummern, Versicherungsdienstleistungen oder den Rechten und Pflichten innerhalb eines Subsystemes. Wir arbeiten längst nicht mehr für uns selbst. Wir wissen im Grund genommen garnicht, für wen genau wir arbeiten. Wir tun es einfach, um unseren Anteil zu erhalten und davon Leben zu können. Wir geben so vieles auf - nicht zuletzt die historisch mit Blut erkämpfte Demokratie. Angeblich "vom Volk für's Volk" sollen wir mit entscheiden dürfen. Doch entscheiden wir nur (wenn überhaupt), wer die nächsten Jahre Handlungsfreiheit im Rahmen der Gesetzgebung hat.
Wurde das Volk gefragt, als es um die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke ging? Diesbezüglich soll sogar der Bundesrat umgangen werden. Wen es nicht passt, der kann ja ein Volksbegehren starten und Unterschriften sammeln. Vom Unfang einer solchen Organisation mal abgesehen regt sich jedoch eh nichts beim Volk. Es scheint, als gäbe es auf, noch bevor es angefangen hatte. Sind die Erfolgsprognosen so schlecht ausgefallen? Wird man abgelenkt? Oder liegt es daran, dass man selbst keine Idee hat, wie es besser ginge?
Es heißt, es gibt viele Menschen, die nicht wollen, dass sich irgendetwas ändert - egal, was in den Schlagzeilen für Machenschaften stehen. Ich glaube, diejenigen, die keine Änderung wollen, sorgen dafür, dass auch keine Änderungen kommen werden, und sie halten den Bürger bei der Stange, ohne zuviel Leine zu geben.