Roadtrip II – Stuttgart

Genau vor einer Woche flogen Boudicca und ich ins Ländle, nach Stuttgart. Obgleich ich nicht abergläubisch bin, und unbefangen in die Maschine stieg, bereitete es mir doch ein gewisses Unbehagen, ausgerecht mit Hartmut Engler, dem Frontmann der Gruppe Pur, in einem Flieger zu sitzen. – Scheiß auf Freitag den 13. – Glücklicher Weise blieb es den Flug über ruhig. Er dauerte nur eine Stunde und es gab auch keine Verspätungen. Kleiner Tipp: Tomatensaft schmeckt im Flugzeug besonders gut, was an dem geringeren Luftdruck liegt. – Er schmeckt dadurch weniger „tomatig“ aber zurück zum Thema: Zu Seneca brachen wir am Abend auf und erreichten seine WG-Wohnung um 22:07 Uhr. Wir redeten in seinem aufgeräumten Wohnzimmer, während ich meinen Technik-Kram ausbreitete (ich kann offenbar nicht anders), und bestellten Pizza, die um 23:45 bei uns eintrdudelte. – Nicht ganz Liberty aber dennoch sehr schmackhaft. – Nach dem Essen beschlossen wir noch auf den Rotenberg zu gehen. Die Aussicht war hübsch, wie Ihr am Bild erkennen solltet. Nebenbei jodelte ich. Tatsächlich habe ich für die Aussicht auf den Berg die meisten positiven UpVotes bekommen, ca. 100. Die Ente brachte es später nur auf 40, was an der Location gelegen haben wird. (Ins Gesamt konnte ich auf dem Trip +3000 Upvotes für mich gewinnen.) Doch zurück, zum Berg: Nach unserer Exkursion fuhren wir zurück zu Senecas WG und tranken noch ein wenig Cognac. – Ziemlich guten, um genau zu sein. Danach verabschiedeten wir uns, verabredeten uns locker für den nächsten Tag (diesmal früher) und gingen.

Der nächste Tag.
Gegen 15:00 Uhr erreichten wir Seneca, in der Nähe seines Autos stehend und gerade damit beschäftigt, irgendeine Auto-Komponente in den Händen zu halten. – War es ein Tank? Egal. –  Auf dem Auto war zwar keine Ente aber dafür ein Anhänger an der Kupplung, randvoll mit Brennholz. Nach dem Verstauen unseres Zeugs samt Ente fuhren wir zu dritt in Senecas Auto zum nächsten Baumarkt, weil ich meinen „Kompressor“ in Berlin und Seneca seinen bei seiner Mutter hatte. Um 17:02 befanden wir uns in der Nähe einer Autobahn auf einem Parkplatz und hatten die Ente nicht nur aufgepumpt, sondern auch gleich auf dem Dach montiert. Hier kam es auch zum besten Bild: Boudicca, Seneca und ich vor dem Auto mit der Ente. In diesem Moment war ich glücklich, weil sich das Mitnehmen meiner Technik gelohnt hatte. Ich spannte dazu mein iPhone X in meinen Gimbal Mobile von DJI und letzteren in den Gimbal-Halter, ebenfalls von DJI. Nach dem Ausrichten lief ich zu den anderen. Sonnenbrillen auf, ans Auto gelehnt und mittels Apple Watch den 3-Sekunden-Countdown zum Auslösen des iPhones aktiviert. – Das Bild werde ich wohl noch im verborgenen Forum ausstellen, in der Telegram Gruppe ist es ja schon. (EDIT: Bild ist bereits im verborgenen Bereich des Forums)

Als nächstes bewegten wir uns zu Dian, mit Ente und Anhänger und tatsächlich fuhren wir einmal um seinen „Block“, um genau den richtigen Parkplatz zu bekommen. – Schließlich sollte er sofort die Ente sehen. Ich fand es schön, ihn wiederzusehen. Zwischendurch ist so viel Zeit vergangen, aber eigentlich schienen wir alle erfreut. Wir setzten uns auf die Stufen, vor der Tür, und redeten. Und es war wirklich nett, auch wenn er nicht zum Grillen mitkommen wollte. – Vielleicht ein anderes Mal, es wäre uns ein Fest. – Eine Stunde später verabschiedeten wir uns und fuhren, zunächst zum Parkplatz zurück, zum Ente einholen, dann Richtung Supermarkt, . – Auf dem Parkplatz des selben sollte sich wenig später eine Tragödie abspielen, von der jedoch wir in diesem Moment jedoch noch nichts ahnen sollten. Wir kauften ein, gingen zurück zum Parkplatz, auf dem Boudicca und ich noch eine rauchten, nachdem wir unseren Einkauf verstaut hatten und hielten auf den Grillplatz, bzw. die neue Feuerstelle zu. – Zu Senecas Überraschung war die Feuerstelle wegrationalisiert worden, weshalb wir weiterfuhren, was sich im Nachhinein als eine gute Sache erwiesen hat, da der zweite Grillplatz eine viel hübschere Aussicht hatte. Nach einer Phase der Orientierungslosigkeit trotz GPS erreichten wir schließlich bei Dämmerung unser Ziel. Ein Berg mit schöner Aussicht und stationärer Feuerstelle. An dieser Stelle bemerkten wir die Tragödie: Ich hatte auf dem Parkplatz des Supermarktes meine Zigaretten vergeigt. Deshalb musste ich den ganzen Abend Boudicca´s leichte Zigaretten rauchen! Trotz des Stresses, den ich hatte als wir angekommen waren, habe ich es aber überlebt. – Die Feuerstelle war schon in Betrieb als wir sie erreichten und wurde von einigen Teenagern mit einem recht schlechten Musik-Geschmack bevölkert. Spontan fielen  mir die Zeilen von der Hip-Hop-Combo Tüv-Lüv-Crüv ein, die vor langer Zeit in Berlin ihr Unwesen trieb aber sich dabei nie ganz ernst nahm: „Dabei ist das mit dem Komme aus der Gosse voll gestört oder habt Ihr Type schon ´mal ´was vom Ghetto Stuttgart gehört? – Sag Mehmet, sag Mehmet!  Sag Rap-Musik ist voll behämmet“. – Lyrics-Ende. Wie auch immer: Seneca richtete uns den Grill an einer der Tisch/Bank-Kombis ein, die frei war. –  Und wir grillten. Beginn: 21:14 Uhr.

Einige StÜnden später (SwongeBob-Style), präzise 22:27 Uhr zogen sich dann auch die Teenies zurück, gerade als wir mit dem Grillen fertig waren. – Die Feuerstelle war unsere. Und Dank Senecas Anhänger voller Holz hatten wir auch bis zu unserem Verschwinden wärmendes Feuer.

Abschließend fuhren wir zurück zur WG, die wir in den frühen Morgenstunden erreichten. Die Melone, die wir eigentlich während des Grillens essen wollten, aßen wir stattdessen in Senecas Küche. Den Rum gab es parallel, so gegen 02:30 (Sonntag).

Ich weiß nicht mehr genau wann aber irgendwann verabschieden Boudicca und ich uns von Seneca, ich schätze gegen 04:00 Uhr. – Und ich habe Zigaretten gekauft, an der nächsten Tankstelle, die auf dem Weg lag.

Eigentlich glaubte ich, dass ich am Sonntag Nachmittag zurück nach Berlin fliegen würde, daraus wurde tatsächlich Dienstag, auch wenn wir Seneca innerhalb der Woche nicht mehr wiedersahen. – Es ist ja unglaublich, wie viel Technik ich fand, die ich einrichten konnte. Am Montag Abend gab es noch einen TeamSpeak zwischen Boudicca, Talustus in Nordhausen und mir, wobei Boudicca und ich unsere Smartphone App nutzten. Immerhin gab es freudige News: Snow und Talustus hatten es irgendwie geschafft, die 12 und letzte Grafikkarte zum Laufen zu bringen. Seitdem läuft das Rechenmonster, bestückt mit 12 funktionierenden Karten, durch. Aber um wieder aufs Treffen zurück zu kommen, mein Flug ging am Dienstag um 15:00 Uhr. – Ohne Pur-Frontmann. Um 16:00 Uhr hatte ich wieder Berliner Boden unter den Füßen, musste allerdings bis spät in die Nacht noch an Technik herumschrauben. – Es läuft halt nicht alles rund, wenn ich solange nicht in Berlin bin.

Was bleibt? Das Treffen hat sich gelohnt, auch wenn mehr Teilnehmer es bunter gemacht hätten. Dian hat sich unter dessen im Forum angemeldet und Kebap ist der Telegram Gruppe beigetreten. Die Gastfreundschaft von Boudicca, bei der ich zwischen den Treffen unter kam und Seneca war großartig. – Und ja, ich bin jederzeit wieder dabei, wenn es heißt: Treffen in Stuttgart.


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Interstellar 17,5 + Interstellar 18.0
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